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Ein Vormittag im Wald mit Marius Tschirky

Am Freitag, dem 23. Oktober 2020, machten sich die Fuchs- und Biberkinder des Kindergarten Friedberg mit Frau Gächter und einer Mutter als Begleitperson auf den Weg in den Wald. Die Kinder waren ganz aufgeregt, da an diesem Vormittag im Wald jemand auf sie wartete.

Im Rahmen des Projekts «Kulturagent.innen für kreative Schulen» gestaltete Marius Tschirky den Vormittag mit den Kindern im Wald. Marius Tschirky ist Kindergärtner, Naturpädagoge und Musiker, auch bekannt für «Marius und die Jagdkapelle".

Er sang mit den Kindern tolle Lieder über die Natur und den Wald und gemeinsam entdeckten sie ihre Umgebung. Marius zeigte den Kindern einige Blätter und Samen der Bäume, die sie genau anschauen und betrachten konnten. Die Kinder hatten grossen Spass, als sie alle zusammen mit einem grossen Tuch den Wind nachahmen und die Blätter und Samen fliegen lassen durften. Als nun auch nacheinander die Kinder in das Tuch liegen durften und von den anderen Kindern getragen wurden, war die Freude riesengross.

Anschliessend machten sich die Kinder mit Marius auf den Weg durch den Wald. Sie entdeckten «Buechenüssli», sahen einige Pilze und fanden sogar Dachskot! Das war sehr spannend, denn die Kinder hatten schon einiges über den Fuchs und den Dachs von Frau Gächter im Kindergarten gehört. Marius sang das Lied von Dachs Adalbert und erzählte musikalisch untermalt die lustige Geschichte des Dachses, der seinen Bau mit vielen Waldtieren teilte.

Nach so vielen spannenden Geschichten, Liedern und Entdeckungen durften sich die Kinder ausruhen. Sie legten sich auf Matten, die im Wald verteilt waren und lauschten Marius’ Gesang. Sie lauschten den Geräuschen des Waldes, rochen den Waldgeruch, spürten den Wind auf dem Gesicht und hörten die sanften Gitarrenklänge. Nachdem sich die Kinder ausgeruht hatten, war es Zeit für eine Stärkung.

Die Fuchs- und Biberkinder stärkten sich mit ihrem Znüni. Manche Kinder suchten auch fleissig «Buechenüssli», die sie schälten und als Dessert verspeisten. Nach dem Znüni hatten die Kinder Zeit zum Spielen im Wald. Sie kletterten, erkundeten den Bach, suchten «Buechenüssli» und spielten miteinander.

Zum Schluss sangen Marius und die Kinder ein lustiges Lied über das Sackmesser, bei dem zuerst bekannte Werkzeuge des Sackmessers besungen wurden und sich die Kinder anschliessend lustige Dinge ausdenken konnten, die man noch im Sackmesser finden könnte. So waren in unserem Sackmesser neben einem Messer, einer Schere, einer Säge und einem Flaschenöffner auch ein Baum und ein Laserschwert versteckt. Die Kindergartenklasse verabschiedete sich von Marius und machte sich nach einem spannenden, tollen und lustigen Vormittag im Wald wieder auf den Weg zurück in den Kindergarten.

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